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Hoher Besuch für Fakultät für Tourismus

Schlüsselübergabe mit Baudirektor Hoffmann, Minister Heubisch, Präsident Kortstock, Dekan Eberhard und Kanzler Gross (v. l. n. r.)
Schlüsselübergabe mit Baudirektor Hoffmann, Minister Heubisch, Präsident Kortstock, Dekan Eberhard und Kanzler Gross (v. l. n. r.)

[04|11|2010]

Gleich zwei Minister kamen neben 130 geladenen Gästen aus der Tourismus- und Hospitality-Branche zur Eröffnung der Schachenmeierstraße.

30.000 Meter Elektrokabel verlegt, 700 Stühle und 310 Tische angeschafft, 3.300 Quadratmeter neue Decken abgehängt und 2.000 Quadratmeter Böden verlegt, 235 Fenster überarbeitet und 270 Türdrücker montiert... - dies alles gab es bei der feierlichen Wiedereröffnung des Gebäudes Schachenmeierstraße 35 zu bestaunen.

Genau 100 Jahre ist das Gebäude alt, in das (fast) pünktlich zum Wintersemester die Fakultät für Tourismus eingezogen ist. Vorweg gingen umfangreiche Umbauarbeiten: Neben Lehr- und Lernräumen wurden inspirierende Kommunikationsflächen für alle Hochschulangehörigen geschaffen.

Minister Heubisch, Präsident Kortstock, Ministerin Schick
Minister Heubisch, Präsident Kortstock, Ministerin Schick
Kann ein Minister noch studieren?
Staatsminister Dr. Heubisch gefielen die Räumlichkeiten so gut, dass er bei seiner Begrüßung gleich nachfragte, wie er sich hier einschreiben und studieren könne. Mit einem Schmunzeln verwies Dekan Prof. Dr. Eberhard allerdings auf den hohen NC im Bereich Tourismusmanagement. Neben der Würdigung des neuen Domizils thematisierte Minister Heubisch auch die derzeitigen Sparbeschlüsse der Regierung und verdeutlichte die Verantwortung gegenüber der Jugend: "Wir müssen in die Köpfe der jungen Leute investieren, sonst wird unser Defizit in ein paar Jahren noch höher."

Aus Baden-Württemberg war Ministerin Prof. Dr. Marion Schick angereist, die als ehemalige Präsidentin der Hochschule München den Umzug der Fakultät unterstützt hat. Auch sie gratulierte der Fakultät zu ihrem wunderbaren Gebäude und wünschte ihr weiterhin viel Erfolg.

"Exzellente Lehre von heute ist immer die Forschung von gestern", betonte Dekan Prof. Dr. Eberhard. Die Fakultät wolle die Speerspitze der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Bayern sein – vom Bachelor bis zur Promotion. Ebenso unterstrich er den Anspruch der Fakultät, das Zentrum der Weiterentwicklung des Tourismus als Wissenschaft zu werden.

Mehr Platz für Studierende
Durch den Umzug der Fakultät vom Campus Pasing an den Campus Lothstraße können nun auch die Fakultäten für Betriebswirtschaft und für Angewandte Wissenschaften in Pasing weiter wachsen. Dies ist besonders wichtig, um dem doppelten Abiturjahrgang im nächsten Jahr gute Startmöglichkeiten zu geben.

ck

 

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