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Der Englische Garten

(v. r. n. l.): Veronica Freni (HM), Michael Degle und Regine Richter (Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen) und Prof. Dr. Klassen (HM) bei der Abschlusspräsentation (Foto: FK14)
(v. r. n. l.): Veronica Freni (HM), Michael Degle und Regine Richter (Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen) und Prof. Dr. Klassen (HM) bei der Abschlusspräsentation (Foto: FK14)

[26|07|2019]

Naherholung und touristische Attraktion mitten in München

 

Mehr als 5 Mio. Menschen besuchen laut der Bayerischen Schlösserverwaltung jährlich den Englischen Garten, der mitten in München eine der größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt ist. Aber wer nutzt den Park eigentlich, was machen die Besucherinnen und Besucher dort und wie lange bleiben sie? Was fehlt ihnen noch? Diesen Fragen stellte sich eine Gruppe von 11 Studierenden unter der Leitung der Lehrbeauftragten Veronica Freni im Sommersemester 2019. Insgesamt wurden 327 persönliche Interviews im Mai und Juni 2019 durchgeführt.

 

Drei Viertel der befragten Besucherinnen und Besucher leben in München, ein Viertel waren Touristen. Etwa die Hälfte der Personen, die in München leben, nutzen den Park auch bei schlechtem Wetter. Fast alle waren zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen. Etwa 2/3 nutzen den Park für einen Kurzbesuch bis zu 1,5 Stunden, bevorzugt zur Mittagszeit. Besonders geschätzt wird der Park als „Grüne Lunge“ mitten in München, für die eigene Mittagspause und als Erholungs- und Sportmöglichkeit. Vor allem Gelegenheitsbesucher und Touristen wünschen sich mehr Informationen, bessere Orientierungshilfen und mehr Toilettenanlagen. Dass der Englische Garten ein Gartendenkmal ist und von der Bayerischen Schlösserverwaltung verwaltet wird, ist nur einem Teil der Besucher bekannt.

 

Die Vertreter der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Michael Degle und Regine Richter, waren beeindruckt vom Engagement der Studierenden und diskutierten die Ergebnisse und Empfehlungen intensiv mit der Gruppe und Frau Freni.

 

Für die Unterstützung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen bedankt sich die Fakultät für Tourismus ganz herzlich und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in Folgeprojekten.