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Anforderungsworkshop zu Workation und Coworkation
Der Workshop im EU-geförderten Interreg Projekt zeigt, wie aus einem Trend ein struktureller Teil der Arbeitswelt werden kann.
17/11/2025
Im Arbeitspaket 3 des Interreg Projekts „New Work im Tourismus“ dreht sich alles um Workation und Coworkation. Doch was genau verbirgt sich dahinter und welche touristischen Potenziale bieten die Konzepte? Welche Kriterien und welche Systematik helfen bei der Klassifizierung von Angeboten rund um Workation und Coworkation, um diese sichtbarer und buchbar zu machen? Darüber haben Veronika Engel und Prof. Dr. Simon Werther auf dem Anforderungsworkshop im Mesnerhof-C in Tirol am 18. November mit vielen engagierten und kompetenten Teilnehmenden diskutiert. Anhand der besonderen Location des Workshops konnte direkt gezeigt werden, wie sich Workation und Coworkation zeitgemäß umsetzen lassen: die perfekte Mischung aus Arbeit und Urlaub umgeben von herrlicher Natur und beeindruckenden Bergen.
Intensiver Austausch und viele Erkenntnisse rund um Workation und Coworkation
In der winterlichen Umgebung in Steinberg am Rofan war viel Raum für intensives Kennenlernen und kreative Ideenfindung sowie zum produktiven Austausch, welche Kriterien und welche Systematik bei Workation und Coworkation für die Schaffung buchbarer Angebote hilfreich und wichtig sind. Denn es braucht mehr als nur schnelles Internet und eine Sitzmöglichkeit, um Arbeit und Urlaub ernsthaft miteinander zu verbinden. Über die Herausforderungen und vor allem Anforderungen an einen Arbeitsplatz für Workation sowie an Gemeinschaftsflächen für Coworkation haben sich die Teilnehmenden genauso ausgetauscht, wie über die Potenziale für die verschiedenen Zielgruppen. Dabei spielten insbesondere auch die Verlängerung der Saison und eine höhere Auslastung in der Neben- und Zwischensaison eine Rolle.
Nächste Schritte zur Konzeption und Entwicklung einer grenzüberschreitenden Datenbasis
Entscheidende Erfolgsfaktoren für Angebote rund um Workation und Coworkation wurden diskutiert, um eine Grundlage für die im weiteren Projektverlauf geplante Konzeption und Entwicklung einer eine grenzüberschreitenden Datenbasis und Datenbank zu schaffen.
Dank der regen Teilnahme verschiedenster Stakeholder und assoziierter und regulärer Projektpartner aus Österreich und Bayern war der Workshop sehr hilfreich für alle weiteren Schritte.