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Service-Roboter gehören im bayerischen Gastgewerbe
Wie kann ihr Einsatz langfristig Wertschöpfung schaffen und wie verändert sich das Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden? Damit beschäftigt sich Prof. Dr. Simon Werther in einem Forschungsprojekt.
13/10/2026
Das Projekt verfolgt drei Hauptziele:
- Analyse der aktuellen Ist-Situation in bayerischen Hotellerie- und Gastronomiebetrieben,
- Identifizierung von Einsatzmöglichkeiten und Wertschöpfungspotenziale und,
- Untersuchung der veränderten Tätigkeits- und Kompetenzanforderungen von Mitarbeitern im Gastgewerbe.
Damit geht das Projekt deutlich über die bestehende Akzeptanzforschung von Service-Robotern hinaus, indem es technologische Einsatzrealitäten, betriebliche Wertschöpfungspotenziale und arbeitsbezogene Kompetenzveränderungen integrativ untersucht.
Das Alleinstellungsmerkmal des Projekts?
„Erstmals nutzen wir den direkt einsatzfähigen Service-Roboter im Transfer- und Innovationszentrum im Oberland (TIZIO) der Hochschule München. Um Studienteilnehmer:innen zu gewinnen, stellen die Projektpartner, Regionalentwicklung Oberland (REO) und Fair Job Hotels, uns zudem ihre regionalen und überregionalen Netzwerke zur Verfügung.“, so Prof. Dr. Simon Werther.
Die Daten werden zudem in Betrieben erhoben, in denen Service-Roboter bereits im Einsatz sind und mit möglichen künftigen Nutzergruppen ohne Erfahrung mit Service-Robotern.
Das Ziel dahinter? Ein möglichst realistisches Bild zu zeichnen, um Chancen und Grenzen des Robotik-Einsatzes kritisch zu beleuchten.
In einem anschließenden praxisorientierten Handlungsleitfaden möchte das Forscherteam folgende wichtige Fragen zusammenfassend beantworten:
- Unter welchen Voraussetzungen weist der Einsatz von Service-Robotern in gastgewerblichen Betrieben Potenziale auf?
- Wie kann die nachhaltige Verankerung bestmöglich gestaltet werden?
- Wie müssten Lehrpläne in Berufsschulen und Hochschulen weiterentwickelt werden, um die veränderten Tätigkeits- und Kompetenzanforderungen an Mitarbeitende optimal zu berücksichtigen?
Wir sind gespannt auf die zukünftigen Empfehlungen und Ergebnisse des Forscherteams!